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Tag 7

Tag 7 – Samstag, 13.02.2016

Die ersten Trickfilmer und Animatoren sitzen – nach einer kurzen Schlafpause – bereits um 6 Uhr morgens wieder an ihrem Tricktisch, um ihr Projekt bis 15 Uhr fertig zu bekommen. Denn um 16.30 Uhr werden alle Filme im Kino der Technischen Sammlung Dresden gezeigt. Bis dahin bleibt es in der Trickfilmschule spannend. An den Schnittplätzen von Stefan Urlaß und Maria Schmidt und auch im Musikstudio bilden sich kurzzeitig Warteschlangen, denn einige haben bis zur letzten Minute an ihren Filmen gezeichnet und ihre Legetricks, Puppen oder Knetfiguren animiert.

In der Technischen Sammlung kommen am Nachmittag Dozenten, Teilnehmer, Eltern, Freunde und Trickfilm-Interessierte zusammen, um sich die Ergebnisse der 34. Anima Dresden anzusehen. Mit ein paar Minuten Verspätung beginnt die Filmvorführung. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. 22 Filme sind in nur einer Woche Trickfilm-Workshop entstanden und es wurde mit den unterschiedlichsten Techniken gearbeitet: Silhouetten-, Puppen- und Legetrick, Knetanimationen und Zeichentrick. Außerdem gibt es einen kurzen Dokumentationsfilm über die 34. Anima, der als Abschluss der Filmpräsentationen im Museumskino gezeigt wird. Der Leiter des Fantasia e.V., Rolf Birn, überreicht den Teilnehmern ein Diplom und bedankt sich bei allen Dozenten, Helfern und Unterstützern. Außerdem stellt er das polnische Partner-Projekt PHASE vor – ein Animationsworkshop, der jedes Jahr in Polen stattfindet.

Beendet wird die Anima 2016 im Turm Café der Technischen Sammlung mit einem leckeren Büffet und gemütlichem Beisammensein. Die Anspannung der letzten Tage hat sich gelegt und Teilnehmer und Dozenten unterhalten sich über die Filme, die entstanden sind und tauschen Erfahrungen aus. Für einige steht bereits jetzt fest: bei der 35. Anima wollen sie wieder dabei sein.

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Tag 6

Tag 6 – Freitag, 12.02.2016

In den Räumen der Trickfilmschule Fantasia e.V. herrscht am letzten Tag arbeitsame Stille. Denn die Zeit sitzt allen im Nacken. Die Teilnehmer animieren und zeichnen die letzten Szenen ihrer Filme, überprüfen erste Sequenzen im Schnitt, sprechen mit den Musikern Ideen für die Vertonung ab oder feilen noch an einem pointierten Ende für ihre Geschichte. Für viele Teilnehmer und Dozenten wird es eine lange Nacht – denn am nächsten Tag um spätestens 15 Uhr sollen alle Projekte fertig sein.

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Tag 5

Tag 5 – Donnerstag, 11.02.2016

Während einige noch animieren, beginnt für viele jetzt schon der Schnitt und die Vertonung ihrer Filme. Leider hat die Grippewelle einen Teil der Trickfilmer und Dozenten außer Gefecht gesetzt, sodass mit kleinerem Team gearbeitet werden muss. Trotzdem arbeiten alle konzentriert an ihren Projekten und können schon erste Szenen und manche sogar schon ihren fertigen Film begutachten.

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Tag 4

Tag 4 – Mittwoch 10.Februar 2016

Das Animieren der Figuren ist bereits in vollem Gange. An den Lege- und Silhouettentrick-Arbeitsplätzen wird in Millimeterarbeit Papier bewegt, an den Puppenstationen jede Bewegung genau geplant. Dank einer Kameraspende des Geräteverleihs Volker Rodde aus Köln konnte noch ein zusätzlicher Animationsarbeitsplatz eingerichtet werden. Die Trickfilmer wiederum zeichnen sich Schritt für Schritt durch jede Szene ihrer Geschichte und lernen dabei das Animationsprogramm im Detail kennen.

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Am Abend steht der interkulturelle Abend an. Der Leiter der polnischen Gruppe, Jacek Wojtas, kocht dafür polnische Spezialitäten. Am Abend treffen sich alle Teilnehmer im Jugendzentrum Schieferburg. Dort wird gemeinsam gegessen. Außerdem gibt es Musik vom polnisch-deutschen Duo Damian Czaijka und Markus Pötschke – die sich während der Anima auch um die Vertonung der Trickfilme kümmern. Auch der Teilnehmer Tom Pfarr spielt einige Lieder auf seinem Akkordeon und wird dabei von seinem Bruder auf dem Waldhorn begleitet. Gemeinsam werden Filme der letzten Animas angeschaut und Anna Belonogova und ihrer Studentinnen berichten über den Alltag an ihrem Institut für Film und Animation in Moskau.

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Tag 3

Tag 3 – Dienstag 09.Februar 2016

Viele Teilnehmer beginnen heute schon mit der Animation ihrer Figuren. Unter der Leitung von Jörg Herrmann entstehen Silhouettentrickfilme. Rolf Birn betreut die auwendigen Puppentrick-Sets während Lutz Stützner und Ulf Grenzer sich vor allem um die Zeichen- und Legetrickproduktionen kümmern. Wenn die Technik bockt, wird meist nach Stefan Urlaß gerufen, der widerspenstige Computer und Kameralinsen schnell wieder in den Griff bekommt. Gut beschäftigt ist auch schon das Musik-Team, das für einige Filme bereits Soundtrack-Ideen entwirft.

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ANIMA 2016 – Tag 2

Tag 2 – Montag 08. Februar 2016

Im Trickfilmstudio Fantasia beginnt die praktische Arbeit. Die Fantasie steht heute tatsächlich im Mittelpunkt, denn die Teilnehmer überlegen sich Geschichten und zeichnen Storyboards für ihre Filme. Aus den Storyboards werden Animatics – Filme, die den Ablauf und das Tempo des Films bereits skizzieren. Und für einige Teilnehmer steht noch eine wichtige Entscheidung an. Und zwar die Frage: Mit welcher Technik realisiere ich meinen Film? Legetrick, Puppentrick, Zeichentrick oder Silhouettentrick? Am Ende des Tages sind viele Entscheidungen gefallen, Storyboards überarbeitet und abgefilmt – und bereits einige Figuren gezeichnet, geknetet, ausgeschnitten und gebaut.

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Start der ANIMA 2016

Tag 1 – Sonntag 07. Februar 2016

Die Anima 2016 startet mit einem Treffen in der Tanzschule Pegasus . Über 30 Kinder und junge Erwachsene sind in diesem Jahr mit dabei – die Hälfte von ihnen ist aus Russland und Polen angereist, um sich eine Woche lang ganz dem Thema Animation zu widmen. Am Vormittag stellen die Dozenten sich vor und vermitteln Grundlagen ihrer Spezialgebiete – zum Beispiel zum Thema Storyboard, Entwicklung von Figuren, Musik und Sound oder Animationstechniken. Anna Belonogova, Dozentin für Animationsfilm am Moskauer Gerassimow-Institut für Kinematographie vermittelt zudem einen umfassenden Eindruck über die Animations-Ausbildung an ihrer Hochschule.

Am Nachmittag geht es gleich mit der Praxis los: Alle Teilnehmer zeichnen zusammen einen Kettenfilm. Bei Pantomimeübungen mit Uwe Lach lernen die Teilnehmer etwas über natürliche Bewegungsabläufe, die später für die Animation ihrer Figuren wichtig sein werden.

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Tag 6. – Die Premiere der 33. ANIMA

Es war soweit, nach 6 arbeitsreichen kreativen Tagen, klopfte der Tag der Premiere an die Tür. Am 14.02.2015 ab 17.00 Uhr waren die Ergebnisse der ANIMA2015, im Museum der technischen Sammlungen in Dresden, zu bestaunen. Alle Kurzfilme, welche in den 6 Tagen entstanden, wurden an diesem Abend vorgeführt. Große Augen und erstaunte Gesichter schauten auf die Leinwand, welch kreatives Werk die Teilnehmer in der einen Woche vollbracht haben. Mit Rolf Birn dem Kopf der ANIMA, und mithelfenden Unterstützern wurde die Premiere begleitet und moderiert. Ein schmackhaftes üppiges Buffet zum Abschluss rundete den gelungenen Premierenabend ab.   > weitere Eindrücke zur Premiere

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Tag 5. – Der Tag vor der Premiere

Alle Teilnehmer befinden sich nun im Endstadium mit Ihren Trick-und Animationsprojekten. Die Vertonung der Filme wird nun vorgenommen und
eifrig noch letzte kleine Handgriffe an ihren Figuren gesetzt. Alles muss am Tag der Premiere an seinem Platz sein. Während der ANIMA2015 wurden Schnittszenen mitgefilmt, welche am Ende für einen kleinen Dokumentarbeitrag zusammengeschnitten werden.
Zu sehen, natürlich zur Premiere am 14.02.2015 in den >>Technischen Sammlungen Dresden<<.

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